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Liebe BesucherInnen des ÖAIF,
Die erste Hälfte des Jahres 2009 ist bereits vorbei und die Welt hat sich einige Male um sich selbst gedreht – viel hat sich ereignet auch in den Beziehungen zur arabischen und islamischen Welt. So entfachte das vom österreichischenkulturforum/kairo initiierte Konzert von Daniel Barenboim in der Kairoer Oper eine rege Diskussion über die Beziehungen zwischen Ägypten und Israel, speziell über die, trotz 30 Jahren Friedensvertrag nach wie vor abgelehnten, „kulturellen Normalisierung“. Am 4. Juni hielt US-Präsident Obama in Kairo seine mit Spannung erwartete Rede über die Einleitung einer neuen Ära in Beziehungen zwischen den USA und der muslimischen Welt. Ein in der ganzen Welt aufmerksam verfolgter Event.
Die aktuelle Ausgabe unseres ÖAIF Magazins beschäftigt sich mit dem Dauerbrenner „Migration“ aus diversesten Blickwickeln. Im Rahmen unseres diesjährigen Jahresmottos „auf immer und ewig – now and forever“ gehen wir v.a. der Frage nach, ob einem die Heimat auf ewig bleibt, man also seinen Wurzeln auf immer verbunden ist, oder ob man auch in einem zunächst fremden Land heimisch werden kann und wenn ja, unter welchen Umständen? Verlassen Europäer tatsächlich meist aus persönlichen Gründen ihre Heimat und sehen viele Araber das Ausland hauptsächlich als die Möglichkeit von ihren wirtschaftlichen Problemen zu flüchten und in der Ferne ihr Glück zu finden?
Die neue Ausgabe des ÖAIF Magazins wirft einen Blick darauf, wie verschiedene Kulturen mit Migration umgehen, warum manche es schwieriger haben als andere und wie kleine Piktogramme für Migrantinnen Großes bewirken können.
Falls Sie die letzen Ausgaben unseres Magazins verpasst haben, steht Ihnen ab sofort die Archiv-Suche zur Verfügung, mit der Sie frühere Artikel aufrufen und durchsehen können.
Viel Vergnügen beim Durchlesen,
Ihr ÖAIF - Team
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