| Liebe BesucherInnen des ÖAIF,
Viele Länder haben mit dem Ende der Energiekrise in den 1970er Jahren eine halbjährliche Sommerzeit eingeführt, mit dem Hauptmotiv durch bessere Nutzung des Tageslichts ein erhebliches Maß an Energie zu sparen. Mittlerweile stellen nicht nur die Staaten der EU jedes Jahr auf eine vereinheitlichte Sommerzeit um, sondern auch viele Staaten der arabischen Welt machen sich eine Zeitumstellung zu Nutze, darunter Ägypten, Marokko, Libanon, Israel/Palästina, Jordanien und Syrien.
Mit dem Beginn des Ramadan am 11. August ergibt sich in einigen Ländern wie Ägypten und Marokko ein Kuriosum. Weil gläubige Muslime von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang auf alle Speisen und Getränke verzichten, will die Regierung das Fasten, das im Sommer ob der Hitze und Länge des Tages besonders anstrengend ist, erleichtern. Per Beschluss gilt für den gesamten Ramadan die Winterzeit, um das Fastenbrechen eine Stunde früher zu ermöglichen. Danach wird wieder auf Sommerzeit zurückgestellt, bis die Winterzeit regulär im Oktober beginnt.
Pünktlich mit dem Eintritt in den Fastenmonat möchten wir Ihnen unser neues Magazin zum Thema „Demokratie“ vorstellen. Gibt sich ein Staat modern demokratisch garantiert er seinen Bürgern Grundrechte wie allgemeines und gleiches Wahlrecht oder Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit. Dass sich dieses Szenario nicht beliebig auf jede Bevölkerung übertragen lässt, zeigt der Artikel „Ist ein Demokratieexport möglich?“.
Weiters erfahren Sie in unserem Magazin, warum der ägyptische Friedensnobelpreisträger Mohamed ElBaradei die Demokratie als Ägyptens einzige Chance sieht, nicht im Stillstand zu versinken, warum Klimaforschern die Demokratie zuweilen lästig wird oder warum eine Demokratie die Tiraden eines Geert Wilders aushalten muss.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Durchlesen,
Ihr ÖAIF-Team
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